
Der eine drückt sich vor allen Textaufträgen, die andere freut sich auf das Verfassen jeder noch so kurzen Mail. Dieser überspitzte Vergleich soll zeigen: Ob man gerne Texter*in werden möchte, lässt sich anhand vergleichbarer Situationen herausfinden. Manche sehen in sich selbst ein Schreibtalent, wissen jedoch nicht, wie sie dieses beruflich ausspielen sollen. Das liegt daran, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, um Texter*in werden zu können.
Texter*in werden: Wer gilt als Texter*in?
Zunächst muss festgehalten werden, dass die Berufsvorstellung Texter*in kontextbedingt variiert. In diesem Beitrag wird vor allem auf den Job als Texter*in bei Werbe-, PR-, Marketing- und Kommunikationsagenturen Bezug genommen. Hierbei liegt der Fokus auf angestellten statt auf freiberuflichen Texter*innen.
Eine Unterscheidung ist notwendig, da auf freiberufliche Texter*innen ein organisatorisch anspruchsvolleres Aufgabenportfolio wartet. Dieses ergibt sich allein durch das Auftrags- und Kundenmanagement, welches bei Selbstständigen logischerweise ein anderes Ausmaß einnimmt.
Doch auch auf inhaltlicher Ebene gibt es Unterschiede, die zu berücksichtigen sind, wenn man Texter*in werden möchte. Klar, es geht vorrangig um das Texteschreiben. Doch: Je nach Berufsstatus (angestellt bzw. freiberuflich) und Spezialisierung (der Agentur bzw. des Auftraggebers) muss man gewisse Inhalte bedienen können.
Texter*in werden: Wie sieht der Arbeitsalltag aus?
Als Texter*in ist man vordergründig damit beschäftigt, sich auf Grundlage von Aufträgen und Briefings in unterschiedlichste Themen einzuarbeiten, zu recherchieren und schließlich Texte zu verfassen. Die Arbeit an einem Textprojekt ist geprägt von inhaltlichen und zeitlichen Absprachen.
Texter*innen erhalten meist detaillierte Informationen zur Zielgruppe, damit ein Textprojekt bedürfnisorientiert umgesetzt werden kann. In Agenturen orientiert man sich als Texter*in dabei oft an klassischen Zielen der Werbe- und PR-Branche, sodass es sich häufig um Textprojekte handelt, mit denen bestimmte Wirkungen erzielt werden sollen. Die inhaltliche Vielfalt, die einen erwartet, wenn man Texter*in werden möchte, spiegelt sich in der facettenreichen Agenturwelt wider.
Texter*in werden: Welche Vorteile werden einem geboten?
Texter*innen üben einen kreativen Beruf aus. Man hat das Privileg, eine Stärke einzusetzen, tagtäglich zu trainieren und wird dabei mit verschiedenen Inhalten konfrontiert. Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreich, auch wenn er sich letztlich um ein und dieselbe Leidenschaft dreht.
Je nach Agentur bzw. Auftraggeber kommt man mit spannenden Menschen und Themen in Berührung. Das führt dazu, dass man sich als Texter*in schnell ein Netzwerk aufbaut, von dem man langfristig profitieren kann.
Nicht zu vernachlässigen ist, dass es einem der Beruf als Texter*in erlaubt, auch von zu Hause zu arbeiten. Die meisten Agenturen haben das Homeoffice mittlerweile kulturell etabliert – nicht als Muss, aber als Möglichkeit.
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Texter*in werden: Dein Weg in die Agenturwelt
Das STELL-MICH-EIN ist ein Speed-Recruiting-Format, bei welchem Talents und Young Professionals an einem Abend verschiedene PR-, Werbe- und Kommunikationsagenturen kennenlernen. Dort kann man sich als Texter*in, aber auch in einer der drei weiteren Disziplinen Beratung, Design oder Online-Marketing bewerben. Es gibt jeweils eigene Termine für ausgewählte Städte. Veranstalterin der Eventreihe ist die SCM – School for Communication and Management.
Die Gespräche zwischen den Talents und den Agenturen sind auf eine Dauer von fünf Minuten begrenzt. So ist es den Talents möglich, mit nur einer Bewerbung eine Vielzahl an potenziellen Arbeitsstellen kennenzulernen.
Zusätzlich zu der Eventreihe gibt es auch den STELL-MICH-EIN-Talentpool. Hier können sich Talente der Kommunikationsbranche kostenlos registrieren, um spannende Anfragen von ausgewählten Top-Agenturen zu erhalten.
Texter*in werden: Voraussetzungen und Anforderungen
Es gibt nicht den Weg, über den man Texter*in werden kann. Es gibt mehrere. Hierzu muss man festhalten, dass das Berufsfeld zeitweise eine starke Akademisierung erlebte, die nicht von Beginn an da war. Dennoch: Ein Studium wird nicht immer vorausgesetzt, ein Quereinstieg ist möglich.
Grundsätzlich sollte man überhaupt erstmal eine Leidenschaft für das Texten mitbringen. Selbstverständlich ist ein ausgeprägtes Textverständnis und eine Rechtschreibung auf Topniveau wichtig. Das Verfassen von Texten sollte einem also liegen, aber darüber hinaus braucht es auch eine gewisse Wandlungsfähigkeit. Man sollte offen für verschiedenste Themen sein, um Texter*in werden zu können.
Als Texter*in sollte man außerdem dazu in der Lage sein, Projekte im Blick zu behalten. Wer gerne und viel schreibt, weiß: Texte zu schreiben lebt auch von der parallelen und nachträglichen Überarbeitung. Als professionelle*r Texter*in muss man sich vom Perfektionismus lösen, um Zeitabsprachen einzuhalten.
Der häufigste Weg zum Job als Texter*in führt über ein Studium im Bereich der Medien-, Kommunikations- und/oder Sprachwissenschaften. Auch Abschlüsse in Feldern wie Literatur- oder Wirtschaftswissenschaft sind nützlich, wenn man Texter*in werden möchte.
Ein Studium in diesen Themenfeldern ist durchaus sinnvoll, da man an der Universität das Handwerkliche erlernen und vertiefen kann. Sicherlich liegen zwischen einer Seminararbeit und einem Werbetext große Unterschiede. Allerdings lehrt einen das Studium, sich mit verschiedenen Themenschwerpunkten zu beschäftigen und diese in Textform auszuarbeiten. An einigen Universitäten hat man die Möglichkeit, Seminare zu wählen, die dann auch ganz konkrete Übungsgelegenheiten bieten.
Texter*in werden: Jobeinstieg und Karriereaussichten
Wie erwähnt, werden Texter*innen nicht immer an der Universität geboren, sie können auch zufällig auf ihr Talent stoßen und über einen Quereinstieg ihre Stärken nutzen. Schon seit einigen Jahren spricht man in der Agenturwelt von dem „War for Talents“. Innerhalb der Branche sind junge, nachrückende Talente umkämpft. Das führt zu einer größeren Chance für Fachfremde, die Texter*in werden wollen.
Der Jobeinstieg in Agenturen läuft dann meist über ein Praktikum, ein Volontariat oder ein Traineeship. Auch ein Job als Werkstudent*in ist denkbar, um den Weg in das Berufsleben zu finden. All diese Arbeitsverhältnisse haben das Ziel, sich als Nachwuchskraft einzufinden. Die Arbeit in einer Agentur ist oft dynamisch. Man muss sich schrittweise an das Tempo gewöhnen, um Texter*in werden zu können.
Als Nachwuchskraft in den Arbeitsalltag eingeführt zu werden, um schließlich fester Bestandteil der Agentur zu werden – so sieht das Wunschszenario beider Seiten häufig aus.
Anschließend kann man sich als Junior-Texter*in zum Senior-Texter*in weiterentwickeln, was zumeist mit einer größeren Aufgabenvielfalt einhergeht. Von dieser Position entwickeln sich viele weiter zum Creative Director Text bzw. Executive Creative Director Text. Die Spitze dieser Karriereleiter in Agenturen bildet schließlich die Stelle als Geschäftsführer*in Kreation.
Diese verschiedenen Karrierestufen erlauben es auch kaum, Gehaltsprognosen zu geben. Karrierewebsiten veranschlagen eine Durchschnittsgehaltspanne zwischen 30.000 und 55.000 €.
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Christoph Schmidt
christoph.schmidt@scmonline.deChristoph Schmidt arbeitet als Projektmanager und Redakteur für das STELL-MICH-EIN.
