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„Für uns ist das STELL-MICH-EIN eine wiederkehrende Erfolgsgeschichte“

„Für uns ist das STELL-MICH-EIN eine wiederkehrende Erfolgsgeschichte“

Julian Draxler, Senior Talent Manager bei elbdudler, blickt auf das digitale STELL-MICH-EIN-Event vom Februar 2022 zurück. elbdudler hat durch das Event eine neue Person eingestellt und darüber hinaus fünf Talente kennengelernt, die perspektivisch spannend wären. Eine langjährige Kollegin von Julian kam ebenfalls durch das STELL-MICH-EIN zu elbdudler. Wir trafen ihn zu einem Kurz-Interview über seine Erfahrungen.

Möchtest du dich und deine Agentur zunächst in 1-2 Sätzen vorstellen?
Julian: Ich bin Julian, Senior Talent Manager bei elbdudler. Wir sind eine Digital-Agentur aus Hamburg. Unser Fokus liegt auf Werbung in Social Media und unsere Kunden kommen vorwiegend aus dem Bereich „Fast Moving Consumer Good“ – also alles, was man im Supermarkt findet. Zu meinen Aufgaben zählen sämtliche Personal Angelegenheiten, vom Recruiting über das Onboarding.

Was hast du dir im Vorfeld für Gedanken über eure Herangehensweise an das STELL-MICH-EIN gemacht?
Julian: Wir haben natürlich erstmal überprüft, welche Stellen wir momentan besetzen wollen. Uns war aber klar, dass wir auch auf Personen treffen werden, die möglicherweise erst zukünftig für uns spannend werden könnten. Vor diesem Hintergrund sind wir da unvoreingenommen rangegangen und haben uns auf alle Leute gestürzt – unabhängig davon, ob die Person unmittelbar oder erst perspektivisch eine Option werden könnte.

Die große Herausforderung besteht für viele Agenturen darin, sich in den fünf-minütigen Gesprächen einen Eindruck zu verschaffen. Hat die Zeit für euch gereicht?
Julian: Absolut, für einen ersten Eindruck war das super. Man entwickelt ein Gefühl dafür, ob man miteinander harmoniert. Herausfordernd war es mit Sicherheit auch für die Gegenseite. Die Talente haben meist ihre ein bis zwei Minuten gebraucht, um sich der Situation anzupassen – schließlich ist ja auch Aufregung mit im Spiel. Wir sind da schon in einer komfortableren Situation, weil die Bewerber*innen jeweils einen kleinen Pitch vorbereitet haben.

Insgesamt sind die fünf Minuten vor allem eine gute Grundlage, um ein Gespür für die Chemie zu bekommen. Sollte man noch Folgegespräche planen, um sich in Ruhe auszutauschen, dann ist es ein richtig, richtig guter Auftakt, weil es viel aussagekräftiger als eine schriftliche Bewerbung ist.

Habt ihr spannende Talente kennengelernt, mit denen der Kontakt über das STELL-MICH-EIN hinausging?
Julian: Tatsächlich haben wir eine Person eingestellt, die im Mai bei uns anfängt. Im Nachgang des Events haben wir – inklusive der eben genannten Person – fünf Personen für vakante Stellen gesprochen und noch weitere fünf Personen in unseren Talentpool aufgenommen.

Kennst du das
STELL-MICH-EIN Event?

STELL-MICH-EIN Event Banner

Es waren sehr spannende Talente dabei – auch welche, die nicht aus Hamburg kamen, aber durch das STELL-MICH-EIN auf uns aufmerksam wurden und sich vorstellen konnten, für uns umzuziehen. Also das Event hat uns viel gebracht, wie auch schon in der Vergangenheit. Interessanterweise ist eine Kollegin von uns auch über das STELL-MICH-EIN vor 3 Jahren zu uns gekommen. Also für uns ist das STELL-MICH-EIN eine wiederkehrende Erfolgsgeschichte.

Vielerorts hört man vom War for Talents. Wie siehst du die allgemeine Entwicklung im Recruiting – und welche Möglichkeiten habt ihr, darauf zu reagieren?
Julian: Es ist tatsächlich in den letzten anderthalb Jahren stark zurückgegangen, es gab aber vorher auch schon bestimmte Stellen, die nicht ganz leicht zu besetzen waren. Aktuell ist es so, dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, auf ausgeschrieben Stellen auch die passenden Bewerbungen zu bekommen.

Wir gehen daher relativ schnell in die direkte Ansprache. Das war eigentlich mal das Mittel, das du gewählt hast, wenn nicht viele qualifizierte Bewerbungen reingekommen sind. Diesen Schritt müssen wir neuerdings noch früher gehen, beziehungsweise planen wir ihn mittlerweile schon bei fast allen Stellen von vornherein mit ein. Die direkte Ansprache ist zwar immer ein bisschen zeitintensiver, bringt uns aber am Ende auch passende Kandidat*innen.

Was für Rekrutierungsmaßnahmen nutzt ihr im Allgemeinen? Welche haben sich am meisten etabliert?
Julian: Das meiste läuft über unsere Ausschreibungen, welche wir in Umgebungen streuen, die wir für sinnvoll halten. Wie erwähnt, gehen wir mittlerweile auch sehr stark in die direkte Ansprache. Und darüber hinaus nutzen wir Wege wie das STELL-MICH-EIN oder den Kontakt zu Hochschulen.

Wie würdest du das STELL-MICH-EIN grundsätzlich im Vergleich zu den anderen Rekrutierungsmaßnahmen einordnen?
Julian: Beim STELL-MICH-EIN hat man viele Leute, die entweder noch an der Hochschule oder Junioren sind. Das heißt, sie sind meist sehr schnell verfügbar. Auf das Finanzielle bezogen, kommt es immer darauf an, wie man das für ein Event bilanziert – also wie viele Personen man eingestellt oder für die Zukunft im Blick hat.

Durch das letzte Event haben wir eine Person eingestellt, aber wir haben noch weitere Kontakte geknüpft, deswegen halte ich es für kostengünstig, auch weil man sich 36 Kandidat*innen persönlich präsentieren konnte. Im Vergleich zu einer Stellenanzeige hat man hier das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis, da man bei dieser nicht weiß, wer diese Anzeige überhaupt sieht. Dem gegenüber steht die Zeit, die man zur Vor- und Nachbereitung sowie zur Eventbetreuung einplanen muss, aber meines Erachtens ist das Zeit, die man sonst auch im Recruiting aufbringen müsste.

Wir hören raus: Du würdest das STELL-MICH-EIN weiterempfehlen?
Julian: Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Wir haben uns tatsächlich auch schon darum bemüht, dass wir beim nächsten STELL-MICH-EIN wieder teilnehmen können. Das hat vor allem den Hintergrund, dass wir vermehrt versuchen, auf Junior*innen zu setzen.

Wir wollen die Leute gerne bei uns weiter ausbilden. Sie sollen bei uns ihren Weg gehen. Das sieht man an unserer Führungsebene, bei welcher viele dabei sind, die bei uns entweder ihren zweiten oder sogar ihren ersten Job hatten. Ein Event wie das STELL-MICH-EIN unterstützt uns dabei, diese Strategie weiterhin umzusetzen.

elbdudler kannst du beim Speed-Recruiting kennenlernen. Dafür einfach hier bewerben.

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Autor

Nico Rohsaint

nico.rohsaint@scmonline.de

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